II Teil Arbeitsrecht – Krankheit

Nach dem Gesetz muss der Arbeitnehmer seine Erkrankung spätestens bis zum 3. Tag seines Fehlens durch ärztliches Attest belegen; im Arbeitsvertrag finden sich häufig abweichende Regelungen. Der Arbeitnehmer ist allerdings nicht verpflichtet mitzuteilen, woran er erkrankt ist. Dies steht natürlich im Konflikt dazu, dass sich nur nach der Art der Erkrankung feststellen lässt, ob die Lohnfortzahlung für weitere sechs Wochen zu gewähren ist oder ob es sich um eine Fortsetzung einer älteren Erkrankung handelt. Hierzu berät Sie Rechtsanwalt Patrick Böttcher gern.

Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, seine Arbeitsunfähigkeit und deren absehbare Dauer dem Arbeitgeber unverzüglich mitzuteilen. Hierfür sind die schnellstmöglichen Informationswege zu wählen, also in der Regel das Telefon, was bei einer späteren Auseinandersetzung natürlich nicht leicht zu beweisen ist. Eine ergänzende Information per E-Mail ist daher nützlich, diese allein genügt aber nur, wenn davon auszugehen ist, dass sie nach den Abläufen im Betrieb auch kurzfristig zur Kenntnis genommen wird. Wenn hierfür kein gesonderter Ansprechpartner benannt wird, bedeutet dies, dass die Information denjenigen erreichen muss, der im Betrieb tatsächlich die Arbeitgeberfunktion ausübt. Ruft der Arbeitnehmer beispielsweise nur einen Kollegen an, der seinen Vorgesetzten Bescheid sagen soll, tut er dies auf sein eigenes Risiko.

Verstöße gegen diese Verpflichtungen können – zum Beispiel im Schichtbetrieb – die betrieblichen Arbeitsabläufe unter Umständen schwerwiegend beeinträchtigen. Auch bei einer Verletzung solcher Nebenpflichtungen kann daher eine Abmahnung oder bei mehrfachen Wiederholungen sogar eine Kündigung berechtigt sein; außerdem können Schadensersatzansprüche des Arbeitgebers entstehen. Unser Anwalt für Arbeitsrecht Patrick Böttcher hat solche Fälle schon mehrfach mit Erfolg vor Gericht vertreten und steht Ihnen auch gern zur Seite, bevor ein Streit über solche Fragen eskaliert.

Oft enthalten Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen Sonderregelungen, die von den gesetzlichen Bestimmungen bis zu einem gewissen Grad abweichen dürfen. Vereinbaren Sie daher am besten einen persönlichen Beratungstermin, damit Rechtsanwalt Patrick Böttcher Ihren konkreten Einzelfall sicher beurteilen kann.

 

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