Verkehrsrecht

VerkehrsrechtIm Verkehrsrecht geht es zum einen um die Durchsetzung von Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüchen (Verkehrs-zivilrecht) zum anderen um die Verteidigung im Rahmen von Verkehrsrechtsverstößen (Verkehrsstrafrecht).

Dem Verkehrszivilrecht liegt in der Regel ein Verkehrsunfall zugrunde. An dem Unfall müssen nicht zwingend zwei PKW´s beteiligt sein. Auch die Beteiligung eines Kraftrades, LKW´s, Fahrradfahrers, eines Fußgängers oder eines Tieres an dem Schadensereignis fällt unter die Definition Verkehrsunfall, sofern das Ereignis im ursächlichen Zusammenhang mit dem Straßenverkehr steht. In Anspruch genommen werden können sowohl der Fahrer als auch der Halter eines Fahrzeugs.

Wir helfen bei der Durchsetzung von Schadensersatzan-sprüchen. Darunter fällt der Ersatz sämtlicher Schäden, die unmittelbar an dem am Unfall beteiligten Fahrzeug eingetreten sind. Auch die Schadensermittlungskosten, Kosten für den Entzug der Nutzungsmöglichkeit des Fahrzeugs, Sach-verständigenkosten, Anwaltskosten, Kleidungsschäden sowie Verdienstausfallentschädigungen stellen Schadensersatzpositio-nen dar.

Der Schmerzensgeldanspruch ist ein Ausgleich für die körperlichen Beeinträchtigungen und den zeitlichen Aufwand der medizinischen Heilbehandlung. Je nach Schwere der Verletzung, der Länge der Heilbehandlung, der drohenden Spätfolgen und der Dauer der Arbeitsunfähigkeit variiert die Höhe des Schmerzensgeldes und wird spätestens vom Richter im eigenen Ermessen festgesetzt.

Die andere Seite des Verkehrsrechts betrifft die Ordnungswidrigkeiten/Straftaten im Straßenverkehr. Der Verstoß gegen Verkehrsregeln wie bspw. das Überfahren roter Ampeln oder das Überschreiten der zulässigen Höchst-geschwindigkeit können empfindliche Strafen nach sich ziehen, die in manchen Fällen durch eine geschickte Verteidigungs-strategie vermindert, in manchen Fällen auch verhindert werden können.
Diese Wege der Verteidigung herauszufinden ist wiederum Aufgabe des Anwalts.